..in schweigender Vollmondpracht
Märzabend
Aus Schollen und feuchtem Moose
steigt langsam über den Tann'
der dunstige Mond; zum Dorfe
kehrt müde das Ackergespann.
Wir haben der Saat gewaltet,
der Arbeitstag verloht,
nun seien die Hände gefaltet:
Herr, segne das tägliche Brot!
Es schlummern die Felder, die blauen,
in schweigender Vollmondpracht,
darüber haten zwei Frauen,
Hoffnung und Liebe, Wacht.
Gedicht von Prinz Emil von Schoenaich-Carolath-Schilden
Pflügen damals
Ein Foto aus dem Familienalbum von Anne Plüschau aus Hohenhorst
Prinz Emil beschreibt in seinem Gedicht, wie bei Vollmond müde ein Ackergespann heimkehrt. Dazu passt gut das historische Foto von 4 Pferden, die einen Pflug ziehen. Der Marschboden ist so schwer, dass damals vier Pferde notwendig waren, um den Pflug durch den Boden zu ziehen.
