Festival

Jean-Guihen Queyras Violoncello

Den großartigen Cellisten Jean-Guihen Queyras konnten die Konzertbesucher in Haseldorf Ende August 2010 bewundern. Der gebürtige Franzose ist Professor an der Musikhochschule Stuttgart und spielte auf einem von Gioffredo Cappa im Jahre 1696 gefertigten Cello, einer Leihgabe des Mécénat Musical Socieé Générale, Chopin (Sonate für Violoncello und Klavier g Moll op. 65) und Dvorak (Klaviertrio e-Moll op 90). Weitere ausgezeichnete Solisten waren Isabelle Faust Violine (genauer gesagt, spielte sie die legendäre Dornröschen Stradivari von 1704) und der Pianist Alexander Melnikow am Steinway Flügel.

Jean-Guihen Queyras hat schon auf vielen großen internationalen Bühnen der Welt Violoncello gespielt, auch in der New Yorker Carnegie Hall. Und dann.. im Rinderstall in Haseldorf. Und es war fantastisch und das Publikum war hingerissen. Der NDR hat das Konzert aufgezeichnet, zum Glück gab es nur wenige "Huster" im Publikum. Nach dem Konzert wurden die Künstler noch zu einem kleinen Abendessen eingeladen, das fand im urigen ehemaligen Ferkelstall des Gutes Haseldorf zusammen mit den Mannschaften von Feuerwehr und Rotem Kreuz statt, die an diesem Abend Dienst hatten und die Sicherheit der Konzertbesucher gewährleisteten. Der Cellist, die Geigerin und der Pianist fühlten sich ganz offensichtlich wohl im kleinen Haseldorf und betrachteten während des Abendessens vergnügt lächelnd den alten Ferkelstall.